3 Tipps - authentische HochzeitsreportageAuthentische HochzeitsfotosGeheimtipp für echte Hochzeitsfotografie

Wie entsteht authentische Hochzeitfotografie?

3 Tipps für authentische Hochzeitsbilder

Anuanet Studio steht für echte, authentische Hochzeitsfotografie. Unsere zukünftigen Brautpaare sprechen genau diese Eigenschaften bei den Kennenlerngesprächen an, sie möchten, keine gestellten Fotos haben und beschreiben einen gewissen „Zauber“, den sie in den Fotoreportagen verspüren, ein Gefühl der Intimität und ungerührter Schönheit. Ohne große Worte verstehen wir sofort, worum es geht, denn es sind auch für uns die schönsten Momente an den Hochzeiten, wenn man als Hochzeitsfotograf sogar Angst hat, zu atmen um bloß diesen einzigartigen Augenblick, der sich gerade vor unseren Augen abspielt, nicht zu zerstören. Wortwörtlich bleibt die Zeit stehen und es entsteht eine Magie, die auch Fotografie mit sich bringt. Damit aber solche Fotografien überhaupt entstehen können, sollen einige Faktoren zusammentreffen und darum geht es in diesem Beitrag. Wir geben euch unser Geheimrezept für authentische Hochzeitsfotografie.

1. Das Kennenlernen

Eure Hochzeitsfotos entstehen schon eigentlich in dem Moment, wenn wir uns kennenlernen. Die Beziehung zwischen dem Brautpaar und den Hochzeitsfotografen ist von einer entscheidenden Bedeutung. Es soll gelernt werden als Hochzeitsfotograf/in den eigenen Brautpaaren zuzuhören. Es ist wichtig zu verstehen, was die beiden vereint, welche Charaktere treffen da aufeinander, was macht genau diese Menschen aus, wie sehen sie ihre Hochzeit bzw. wie möchten sie gesehen werden. Alles kann dabei wichtig sein und inspirierend, die Geschichte von den beiden oder Hobbys, die Wahl der Location oder der Musikgeschmack. Mit der Erfahrung wird es immer einfacher fallen, richtige Entschlüsse zu ziehen und quasi zwischen den Zeilen zu lesen. Ein Engagementshooting kann dabei auch sehr aufschlussreich sein.

Die Beziehung soll wachsen und wenn es nicht sofort alles beim ersten Gespräch zu Wort kommt, dann aber in den zahlreichen Whatsapp-Nachrichten, Instagram, Telefonaten, Skype Gesprächen bzw. weiteren Treffen. Wenn dann der große Tag ansteht, ist man alles andere als fremd. Wir fiebern dem Tag entgegen und können bereits an einem halben Blick oder Geste verstehen, dass gleich die Magie stattfinden wird und es wird klick gemacht.

2. Die Angewöhnungsphase

Um authentisch auf den Bildern zu wirken, ist es wichtig, sich als Braut und Bräutigam auch wirklich entspannen zu können. Es braucht etwas Zeit, um die Kameras um sich vergessen zu können und diese Zeit hat man meist bei den Morgenvorbereitungen. Das Brautpaar braucht eine kleine Angewöhnungsphase, aber auch der HochzeitsfotografIn. Wenn man genügend Zeit hat, startet man am besten mit den Details, der Atmosphäre, tastet sich nach und nach an, bis die Braut bzw. Bräutigam nicht mehr die Fotokamera vor sich sieht, sondern den Hochzeitsfotografen als Menschen, als einen Teil des Geschehens wahrnimmt.

Das Ziel ist es, die Kamera auszublenden.

Es gibt psychologische Tests, die bewiesen haben, dass nach einer halben Stunde, die Anwesenheit einer Kamera von der Wahrnehmung nicht mehr als Störung empfunden wird und Menschen sich nicht mehr verstellen sondern sie selbst sein können. Aus diesem Grund, kann man nur empfehlen sich diese Zeit auch zu nehmen, und auf keinen Fall auf Reportagen beim Getting Ready zu verzichten.

3. Bitte keine gestellten Fotos! Doch?!

Wenn das Vertrauen stimmt, dann ist man schon auf einer halben Strecke zu schönen, echten Fotos. Bei den Vorbereitungen, der Trauung und Feier braucht man nur die Augen aufzuhalten und sich für die kleinen aber so emotionalen Familiengeschichten zu begeistern. Während es bei reiner Dokumentation und Reportage einleuchtend ist, dass man als Fotograf ein gutes Auge und ein Gefühl für den richtigen Moment in Verbindung mit fotografischem Wissen um ein gut strukturiertes Foto einsetzen soll, sieht es bei dem Shooting meist anders aus.

Als Brautpaar erlebt man zum ersten Mal so viel an einem einzelnen Tag und alles dreht sich nur um einen. Die Zeit verfliegt und eigentlich, soll man nur genießen und den Tag möglichst bewusst fröhlich erleben. In diesem Sinne ist das Shooting, die einzige Zeit für Zweisamkeit und auch einer gewissen Ruhe.

Nicht selten sieht man als Hochzeitsfotograf sogar eine kleine Unsicherheit in den Augen des Brautpaares, nach dem ganzen Trubel, fragen sie sich: „Und was jetzt?“

Jetzt kommen wir zurück zu dem Wunsch, keine gestellten Fotos zu machen. Die Kunst ist es nun, anzuleiten und doch Platz zu lassen für echte Emotionen und wunderschöne Augenblicke zu zweit. Als Fotograf hat man das Wissen ums Licht und Bild, daher ist es nicht verkehrt, Vorschläge für kleine Szenen vorzuschlagen. Nur sollen es sehr offene und auf das Brautpaar abgestimmte Abläufe sein. Es sind Anweisungen, kleine Hilfestellungen und das Brautpaar soll inspiriert werden sich in dem Umfeld selbst zu erfinden.

Mal kann es dynamischer sein, es darf echt viel gelacht werden miteinander und manchmal braucht es nur eine ehrliche Umarmung zu sein und schon wieder darf man als Fotograf auf die „Zehenspitzen“ gehen, um das Magische festzuhalten.
P.S. Ein praktischer Tipp am Rande für das Brautpaar. Versucht euch beim Shooting, eher gegenseitig nicht aus dem Blick zu verlieren, anstatt ständig in die Kamera zu schauen.

Über Authentizität in der Fotografie kann man viel sprechen und jeder würde sein Recht behalten. Für uns ist es das Wichtigste, dass man der Fotografie trauen kann. Dass sich das Brautpaar in dem Moment selbst treu bleibt und nicht nur tut als ob.

 

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